Ein Rezept für ein gesundes Altern?

Karate: Macht Spaß, ist nicht unmoralisch und macht nicht dick!

Autor/innen

  • Katharina Dahmen-Zimmer
  • Petra Jansen

DOI:

https://doi.org/10.5283/bidw.v29i41.150

Schlagworte:

Humanwissenschaften, Sportwissenschaft, Psychologie, Informatik, Medizin, gesundes Altern, motorisches Training, kognitives Training, Karate, Morbus Parkinson, Seniorinnen, Senioren, Achtsamkeit

Abstract

Auch wenn sich die Bewegung heute nicht mehr natürlich in unser Leben integrieren lässt, wird ihre Bedeutung unter anderem für die ältere Bevölkerung zum Erhalt der kognitiven, emotionalen und physischen Gesundheit verstärkt wahrgenommen. In drei Studien untersuchten wir den Effekt der Sportart Karate auf das gesunde Altern und bei Patienten mit Morbus Parkinson. Karate wurde als eine Sportart ausgewählt, die sowohl kognitive als auch motorische Elemente kombiniert. In allen drei Studien zeigte sich, dass Karate (trainiert entsprechend dem Regelwerk des Deutschen-Karate-Verbandes) im Alter und selbst mit einer Bewegungsstörung gut zu praktizieren ist. Einzelne positive, statistisch signifikante Effekte wurden nachgewiesen, so zum Beispiel bezogen auf die kognitive Verarbeitungsgeschwindigkeit und die Balance. Die ersten Arbeiten sind vielversprechend, doch die Forschung in diesem Bereich bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Wissenschaftlichkeit und Machbarkeit. Eine Zusammenarbeit von Medizinerinnen, Sportwissenschaftlerinnen, Psychologinnen und auch Informatikerinnen ist für dieses vielversprechende Forschungsfeld wünschenswert.

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Veröffentlicht

2020-08-04