Mailand

Auf und Ab einer vormodernen Metropole

Autor/innen

  • Markus Löx
  • Anton-Claudio Schäfer Universität Regensburg

DOI:

https://doi.org/10.5283/bidw.v28i40.121

Schlagworte:

Metropolität, Vormoderne, Mailand, Römisches Reich, Hauptstadt, Via Brisa, Städtebau, Antike, Kirche

Abstract

Die heutige Stadt Mailand nimmt zweifelsohne den Status einer modernen Metropole ein. Mit über 1,3 Millionen Einwohnern und einem 7,4 Millionen Einwohner umfassenden Ballungsraum sprechen die Zahlen für sich. Noch weitere bedeutende Faktoren bedingen Mailands heutigen Metropolenstatus, zum Beispiel die Führungsrolle bezüglich Industrie, Mode, Kultur und Medien, aber auch der Sitz der italienischen Börse und eine verkehrsgünstige Lage. Außerdem hat die Regionalhauptstadt der Lombardei mit einem Weltkulturerbe (Santa Maria delle Grazie mit dem Abendmahl von Leonardo da Vinci) und historischen Schätzen in Form von Museen, Kunst- und Bauwerken geschichtlich einiges zu bieten. Nicht zuletzt spielte sie eine bedeutende Rolle in der Spätantike als kaiserliche Residenzstadt. Darüber hinaus lohnt die Zeit der Gründung und der römischen Provinzstadt eine genauere Untersuchung, denn die Entwicklung Mailands zeigt einerseits deutlich die früh schon überregionale Bedeutung der keltischen Stammeshauptstadt, andererseits die durchgängige Geschichte und Identifikation als kultureller Schmelztiegel.

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Luftbild Via Brisa, Denkmalschutzbehörde Mailand

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Veröffentlicht

2019-10-21

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